WillkommenAngebotKontaktImpressum  Zur Startseite

Verkehrspsychologische Nachschulung für alkoholauffällige LenkerInnen, für verkehrsauffällige LenkerInnen, bei sonstiger Problematik und für besondere Maßnahmen im Rahmen des Vormerksystems (Probefüherschein)
 

Ablauf der Nachschulung

Die Nachschulung umfasst 15 Kurseinheiten (vier Termine ) und wird in Gruppen mit 6 bis 10 Personen durchgeführt. Grundsätzlich wird eine Kurssitzung pro Woche abgehalten. Die Kurstermine werden mit der Gruppe vereinbart, sodass allen KursteilnehmerInnen eine regelmäßige Anwesenheit ermöglicht wird.

 

  •  Für besondere Maßnahmen  im Rahmen des Vormerksystems (Punkteführerschein); Die Nachschulung umfasst

          zwei Gruppensitzungen zu insgesamt sechs Kurseinheiten

 

Was haben Sie mitzubringen?

  • Amtlichen Bescheid
  • Lichtbildausweis
  • eventuell erforderliche Sehhilfen

 

 

Wichtig! Sie müssen im nüchternen Zustand (0,0 Promille) zur Nachschulung erscheinen.

 

Für weitere Fragestellungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Sie können sich für eventuelle Anfragen mittels E-mail, Kontaktformular, telefonisch oder direkt persönlich an unsere Landesstelle wenden.

 

 

Preise

Die Preise für die Nachschulungen (Alkohol, Drogen und Verkehrsauffälligkeiten) sind gesetzlich geregelt und belaufen sich derzeit auf € 33,00 für eine Kurseinheit. Das ergibt für die gesamte Nachschulung, bei vorgeschriebenen 15 Kurseinheiten, einen Betrag von € 495,00. Bei einer Kurswiederholung innerhalb von fünf Jahren ist eine separate Einzelstunde für € 105,00 vorgesehen. Nachschulungen nach dem Vormerksystem umfassen 6 Kurseinheiten zu derzeit insgesamt € 198,00.

 

 

Verkehrspsychologische Nachschulungen für alkoholauffällige LenkerInnen

Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß §§ 4 Abs. 3, 24 Abs. 3 und 26 Abs. 8 FSG von folgenden Personen zu absolvieren:

1. alkoholauffälligen Probeführerscheinbesitzern (ab einem nachgewiesenen Alkoholspiegel beim Lenken eines Kfz von 0,1 Promille Blutalkoholgehalt), auch wenn durch die der Übertretung zu Grunde liegende Tat andere Alkoholgrenzen oder sonstige Verkehrsvorschriften verletzt wurden sowie

2. sonstigen alkoholauffälligen Kraftfahrzeuglenkern, wenn der Atemalkoholgehalt (AAK) 0,6 mg/l bzw. der Blutalkoholgehalt (BKA) 1,2 Promille oder mehr beträgt. Ist von Seite der Behörde sowohl die Beibringung eines verkehrspsychologischen Gutachtens (VPU) ab 1,6 Promille BKA als auch der Besuch einer Nachschulung angeordnet, ist die VPU auf alle Fälle vor Beginn der Nachschulung zu absolvieren.

 

Im Rahmen der Nachschulung für alkoholauffällige Lenker sind die Ursachen, die zur Anordnung dieser Maßnahme geführt haben, zu erörtern, der Bezug des Fehlverhaltens zu persönlichen Einstellungen bewusst zu machen und die Möglichkeiten für ihre Beseitigung zu behandeln. Wissenslücken der Kursteilnehmer über die Wirkung des Alkohols auf die Verkehrsteilnehmer sollen geschlossen und individuell angepasste Verhaltensweisen entwickelt, erprobt und ansatzweise stabilisiert werden, um Trinkgewohnheiten zu ändern und Alkoholkonsum und Lenken künftig zuverlässig zu trennen. Durch die Entwicklung geeigneter Verhaltensmuster sollen die Möglichkeiten zur Selbstkontrolle gefördert werden, die die Kursteilnehmer in die Lage versetzen sollen, einen Rückfall in weitere Verkehrsverstöße unter Alkoholeinfluss zu vermeiden.

 

 

ANMELDUNG zur Nachschulung für alkoholauffällige LenkerInnen!

 

 

 

Verkehrspsychologische Nachschulungen für verkehrsauffällige LenkerInnen

Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß §§ 4 Abs. 3 und 24 Abs. 3 FSG von folgenden Personen zu absolvieren:

 

1. verkehrsauffälligen Probeführerscheinbesitzern sowie

2. sonstigen verkehrsauffälligen Kraftfahrzeuglenkern

 

Zwischen der ersten und der dritten Sitzung ist eine Fahrprobe durchzuführen, die der Beobachtung des Fahrverhaltens der Kursteilnehmer und als Grundlage für die Erörterung des Verhaltens der Kursteilnehmer im Straßenverkehr dient. Personen, die noch nie im Besitz einer Lenkberechtigung für die Klasse B waren, haben an der Fahrprobe als Beobachter teilzunehmen.

Ziel dieses Kurstyps ist die Herstellung eines normgerechten, sicherheitsbewussten und rücksichtsvollen Fahrverhaltens beim Kursteilnehmer, insbesondere durch Änderung der Einstellung zu anderen Verkehrsteilnehmern, durch Förderung des Risikobewusstseins und durch Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung sowie durch Verbesserung der Gefahrenerkennung. Dabei soll der Kursteilnehmer dazu angeleitet werden, sich mit den persönlichen Voraussetzungen seines Fehlverhaltens auseinander zu setzen und sich der Beziehung zwischen seinem Fehlverhalten, seiner Einstellung und seinen Persönlichkeitsmerkmalen unter Einbindung der Verhaltensbeobachtungen bei der Fahrprobe bewusst werden.

 

 

ANMELDUNG zur Nachschulung für verkehrsauffällige LenkerInnen

 

 

 

Verkehrspsychologische Nachschulungen bei sonstiger Problematik

Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß § 24 Abs. 3 FSG von jenen Personen zu absolvieren, die Kraftfahrzeuge unter einer sonstigen Beeinträchtigung gelenkt haben.

Im Rahmen dieses Kurses sollen adäquate Verhaltensstrategien entwickelt werden, um das Lenken von Kraftfahrzeugen unter spezieller Beeinträchtigung zu vermeiden, und zwar durch Aufzeigen der Motive und Probleme für den Missbrauch, Bewusstmachen der Gefahren im Straßenverkehr durch bewusstseinsverändernde und verhaltensbeeinträchtigende Substanzen sowie Entwicklung, Erprobung und ansatzweise Stabilisierung von individuellen Lösungsmöglichkeiten für künftige Vorfallsfreiheit.

 

 

ANMELDUNG zur Nachschulung bei sonstiger Problematik

 

 

 

  (c) aaav 2013