WillkommenTeamAngebotKontaktImpressum  Zur Startseite

Verkehrspsychologische Nachschulungen für alkoholauffällige LenkerInnen, für verkehrsauffällige LenkerInnen, bei sonstiger Problematik und für besondere Maßnahmen im Rahmen des Vormerksystems (Probefüherschein)
 

Ablauf der Nachschulung

Die Nachschulung umfasst 15 Kurseinheiten (vier Termine zu je 3 Stunden und 15 Minuten) und wird in Gruppen mit 6 bis 11 Personen durchgeführt. Grundsätzlich wird eine Kurssitzung pro Woche abgehalten. Die Kurstermine werden mit der Gruppe vereinbart, sodass allen KursteilnehmerInnen eine regelmäßige Anwesenheit ermöglicht wird.

 

 

Was haben Sie mitzubringen?

<typolist>

Amtlichen Bescheid

Lichtbildausweis

eventuell erforderliche Sehhilfen

</typolist>

 

 

Wichtig! Sie müssen im nüchternen Zustand (0,0 Promille) zur Nachschulung erscheinen.

 

Für weitere Fragestellungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Sie können sich für eventuelle Anfragen mittels E-mail, Kontaktformular, telefonisch oder direkt persönlich an unsere Landesstelle wenden.

 

 

Preise

Die Preise für die Nachschulungen belaufen sich derzeit auf €33.- für eine Kurseinheit. Das ergibt für die gesamte Nachschulung, bei vorgeschriebenen Kurseinheiten, derzeit einen Betrag von €495.-.

 

 

Verkehrspsychologische Nachschulungen für alkoholauffällige LenkerInnen

Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß §§ 4 Abs. 3, 24 Abs. 3 und 26 Abs. 8 FSG von folgenden Personen zu absolvieren:

1. alkoholauffälligen Probeführerscheinbesitzern, auch wenn durch die der Übertretung zu Grunde liegende Tat andere Alkoholgrenzen oder sonstige Verkehrsvorschriften verletzt wurden sowie

2. sonstigen alkoholauffälligen Kraftfahrzeuglenkern.

 

Im Rahmen der Nachschulung für alkoholauffällige Lenker sind die Ursachen, die zur Anordnung dieser Maßnahme geführt haben, zu erörtern, der Bezug des Fehlverhaltens zu persönlichen Einstellungen bewusst zu machen und die Möglichkeiten für ihre Beseitigung zu behandeln. Wissenslücken der Kursteilnehmer über die Wirkung des Alkohols auf die Verkehrsteilnehmer sollen geschlossen und individuell angepasste Verhaltensweisen entwickelt, erprobt und ansatzweise stabilisiert werden, um Trinkgewohnheiten zu ändern und Alkoholkonsum und Lenken künftig zuverlässig zu trennen. Durch die Entwicklung geeigneter Verhaltensmuster sollen die Möglichkeiten zur Selbstkontrolle gefördert werden, die die Kursteilnehmer in die Lage versetzen sollen, einen Rückfall in weitere Verkehrsverstöße unter Alkoholeinfluss zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

Verkehrspsychologische Nachschulungen für verkehrsauffällige LenkerInnen

Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß §§ 4 Abs. 3 und 24 Abs. 3 FSG von folgenden Personen zu absolvieren:

 

1. verkehrsauffälligen Probeführerscheinbesitzern sowie

2. sonstigen verkehrsauffälligen Kraftfahrzeuglenkern

 

Zwischen der ersten und der dritten Sitzung ist eine Fahrprobe durchzuführen, die der Beobachtung des Fahrverhaltens der Kursteilnehmer und als Grundlage für die Erörterung des Verhaltens der Kursteilnehmer im Straßenverkehr dient. Personen, die noch nie im Besitz einer Lenkberechtigung für die Klasse B waren, haben an der Fahrprobe als Beobachter teilzunehmen.

Ziel dieses Kurstyps ist die Herstellung eines normgerechten, sicherheitsbewussten und rücksichtsvollen Fahrverhaltens beim Kursteilnehmer, insbesondere durch Änderung der Einstellung zu anderen Verkehrsteilnehmern, durch Förderung des Risikobewusstseins und durch Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung sowie durch Verbesserung der Gefahrenerkennung. Dabei soll der Kursteilnehmer dazu angeleitet werden, sich mit den persönlichen Voraussetzungen seines Fehlverhaltens auseinander zu setzen und sich der Beziehung zwischen seinem Fehlverhalten, seiner Einstellung und seinen Persönlichkeitsmerkmalen unter Einbindung der Verhaltensbeobachtungen bei der Fahrprobe bewusst werden.

 

 

 

 

 

 

Verkehrspsychologische Nachschulungen bei sonstiger Problematik

Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß § 24 Abs. 3 FSG von

jenen Personen zu absolvieren, die Kraftfahrzeuge unter einer sonstigen Beeinträchtigung gelenkt haben.

Im Rahmen dieses Kurses sollen adäquate Verhaltensstrategien entwickelt werden, um das Lenken von Kraftfahrzeugen unter spezieller Beeinträchtigung zu vermeiden, und zwar durch Aufzeigen der Motive und Probleme für den Missbrauch, Bewusstmachen der Gefahren im Straßenverkehr durch bewusstseinsverändernde und verhaltensbeeinträchtigende Substanzen sowie Entwicklung, Erprobung und ansatzweise Stabilisierung von individuellen Lösungsmöglichkeiten für künftige Vorfallsfreiheit.

 

 

 

 

 

 

  (c) aaav 2013